Vorsicht vor Tierkommunikation

Neulich auf 20min.ch https://www.20min.ch/story/bern-ich-hoere-die-stimme-des-tieres-auf-berndeutsch-in-meinem-kopf-103272987

Tierkommunikation ist meines Erachtens nach ein sehr heikles Thema und man sollte dabei vorsichtig sein. Es gibt leider zu viele schwarze Schafe, welche die Gutgläubigkeit der Tierhalter ausnutzt.

Tierkommunikation hat viel mit dem Lesen der Tiere zu tun und klar kann man diverse Dinge auch spüren, aber ob mir jetzt der Hund seinen Lieblingsnapf verrät oder sein Lieblingsessen ist dann fragwürdig.

Ich habe dazumals bei meiner Ausbildung zur Tierkommunikation viele Leute erlebt, die sehr unseriös waren. Es ist leider wie überall im Leben. Auf 10 gute Tierkommunikatoren trifft ein schlechter und es gerät die ganze Berufsgruppe in Verruf.

Mein Tipp: den gesunden Menschenverstand behalten und kritisch bleiben.

Besuch im Tierpark Goldau

Vor kurzem bin ich im Tierpark Goldau gewesen. Mich faszinieren vor allem die Wölfe und die Bären. Natürlich sind auch die anderen Tiere sehenswert, aber mich zieht es als erstes immer zu den Wölfen.

Ich finde diesen Tierpark einer der schönsten in der näheren Umgebung. Vor allem ist auch die Freilaufzone sensationell. Gerade wenn man mit Kindern unterwegs ist, denn das Füttern der Rehe macht den Kindern einfach Spass.

Es ist faszinierend die Tiere in ihrem natürlichen Umfeld zu sehen und ihr Verhalten zu studieren. Dies braucht Zeit aber es lohnt sich auf jeden Fall.

Rottweilerverbot im Kanton Zürich

Aufgrund der aktuellen Vorkommnisse im Kanton Zürich wurde ein Rottweilerverbot verfügt. Den entsprechenden Artikel findet ihr auf https://www.tagesanzeiger.ch/hundeverband-und-rottweilerclub-wehren-sich-gegen-das-zuercher-rottweilerverbot-685806469202.

Heute ist es ein Rottweiler, morgen ein Schäferhund. Das Problem liegt nicht am vorderen Teil der Leine, sondern am hinteren Teil. Dort, wo der Mensch mit mischt.

Als langjährige Rottweiler-Halterin kenne ich diese Rasse sehr gut und ich hatte mit meinem nie Probleme, im Gegenteil er war sehr freundlich zu anderen Hunden und vor allem sehr kinderliebend. Der Rottweiler ist aber sehr sensibel und braucht einen ruhigen, sicheren Menschen an seiner Seite, welche ihn mit Liebe und Sicherheit führt. Fehlt dies, kann es sehr gefährlich werden, aber nicht nur beim Rottweiler, sondern bei allen Rassen. Der Rottweiler hat einfach eine sehr hohe Beisskraft und da sind die Verletzungen einfach um ein Vielfaches grösser als bei einem Dackel oder Labrador.

Ich bin mal gespannt, wie sich dieses Verbot weiterentwickelt und vor allem, welche Rasse als nächstes verboten wird.

Gesundes Sozialverhalten entwickeln

Die meisten Welpen haben ein gesundes Sozialverhalten in sich, so fern sie in einem gesunden Rudel aufgewachsen sind und die Strukturen eines Rudels kennengelernt haben.

Die ersten Wochen im Leben verbringt der Welpe bei seiner Mutter. Schön ist es wenn auch der Vater dabei ist oder noch andere Familienmitglieder. Leider wird vielfach der Vater von den Welpen fern gehalten, aus Angst, dass er ihnen was antun könnte. Dabei wäre gerade die Vaterrolle eine wichtige Erfahrungsrolle.

Je mehr Familienmitglieder beim Aufwachsen des Welpen helfen, desto besser für sein Sozialverhalten. Es braucht keine speziellen Sozialisierungslektionen oder Welpenspielstunden, dies ist eine Erfindung von uns Menschen und soll bereits gemachte Fehler in der Hundeerziehung ausbügeln.

Neue E-Books

Aktuell sind wir am Bearbeiten von unseren E-Books welche nun laufend online geschalten werden.

http://www.hundeschule-gabrielagehringer.ch/e-books

Wir freuen uns auf euch 🙂

Keine Angst vor Feuerwerk

Hast du einen Hund, welcher Angst vor Feuerwerk oder Gewitter hat? Dann gibt es was ganz einfaches was du ausprobieren kannst.

Lege deinem Hund zu Hause eine lange Schleppleine an. Du wirst sehen, dein Hund ist ruhiger.

Warum? Es gibt ihm das Gefühl von Sicherheit.

Der Wolf in der Schweiz

Die einen lieben und verehren ihn, andere jagen und hassen ihn. Nach mehreren Jahren ist der Wolf in der Schweiz wieder heimisch, doch kaum ist der Wolf zurück in der Schweiz, möchten wir ihn schon wieder los werden. Klar ist es für die Bauern schwierig, wenn der Wolf ihre Tiere jagt und frisst, aber was soll der Wolf den sonst machen. Er muss ja irgendwie überleben und der Wolf jagt nun mal das schwächste und langsamste Tier in einem Rudel und da sind Schafe ideal.

Es ist Zeit sich Gedanken zu machen, wollen wir den Wolf oder nicht. Wenn wir ihn wieder in unserem Leben wollen, müssen wir ihm den Raum geben, den er braucht, wenn wir ihn nicht wollen, dürfen wir uns nicht beklagen, wenn er wieder weg ist.

Der Wolf kann machen was er will, ein Zusammenleben mit dem Menschen wird nie funktionieren, hat es früher schon nicht und es wird sich nicht ändern, ausser wir lernen uns gegenseitig zu respektieren und den entsprechenden Raum zu geben.

Wieviel Wolf steckt wirklich in unseren Hunden?

Hunde sind mehr als nur ein Sportgerät, Beiläufer, Werkzeug und Handtaschenfüller, Hunde das Gleichgewicht zwischen Mensch und Natur. Hunde haben auch die Kraft Menschen mit Behinderungen, Verhaltensstörungen oder Angstzuständen zu helfen und die Verbindung zwischen der Umwelt und diesen Menschen herzustellen. Es gibt keine besseren Therapeuten als Tiere, denn diese werten nicht und nehmen jeden Menschen als gleich wertvoll wahr.

Entgegen der Meinung, haben Hunde mehr von Wölfen, als wir denken. Sie haben einen ausgeprägten Jagdinstinkt, verfügen über ein umfangreiches Sozialleben und lieben die freie Natur. Doch heute haben all diese Dinge keinen Platz mehr und somit wird der Hund als Wesen unterdrückt, verändert, zurückgewiesen und verdrängt. Aber auch hier hat der Hund das unglaubliche Talent sich der neuen Situation anzupassen und das Beste daraus zu machen. Ansonsten wären die Probleme im Alltag mit unseren Hunden viel grösser und umfangreicher.

Es ist nicht der Verdienst des Menschen, dass die Hunde sich den Menschen unterordnen, sondern es ist der Hund, welcher sich einfügt um zu überleben. Ohne den Menschen überlebt ein Hund heute nicht mehr, denn wenn er draussen auf der Strasse umherirrt oder beim Jagen erwischt wird, wird er erschossen oder eingeschläfert.

Dies zeigt auch das aktuelle Verhalten mit der Rückkehr von uns Menschen mit den Wölfen. Jahrelang waren diese weg und nun sind sie zurück und am Liebsten würde man sie wieder loswerden. Dabei sind Wölfe für das Gleichgewicht der Natur enorm wichtig. Klar ist es ärgerlich wenn sie Schafe jagen, aber was haben sie sonst für Möglichkeiten? Der Mensch hat sämtliche Nahrungsquellen eingeschränkt und schiesst kranke Wildtiere jeweils ab. Genau diese kranken Wildtieren wären die Grundlage für die Nahrung der Wölfe, somit müssen sie näher zum Menschen und somit Schafherden angreifen.