Hunde sind mehr als nur ein Sportgerät, Beiläufer, Werkzeug und Handtaschenfüller, Hunde das Gleichgewicht zwischen Mensch und Natur. Hunde haben auch die Kraft Menschen mit Behinderungen, Verhaltensstörungen oder Angstzuständen zu helfen und die Verbindung zwischen der Umwelt und diesen Menschen herzustellen. Es gibt keine besseren Therapeuten als Tiere, denn diese werten nicht und nehmen jeden Menschen als gleich wertvoll wahr.
Entgegen der Meinung, haben Hunde mehr von Wölfen, als wir denken. Sie haben einen ausgeprägten Jagdinstinkt, verfügen über ein umfangreiches Sozialleben und lieben die freie Natur. Doch heute haben all diese Dinge keinen Platz mehr und somit wird der Hund als Wesen unterdrückt, verändert, zurückgewiesen und verdrängt. Aber auch hier hat der Hund das unglaubliche Talent sich der neuen Situation anzupassen und das Beste daraus zu machen. Ansonsten wären die Probleme im Alltag mit unseren Hunden viel grösser und umfangreicher.
Es ist nicht der Verdienst des Menschen, dass die Hunde sich den Menschen unterordnen, sondern es ist der Hund, welcher sich einfügt um zu überleben. Ohne den Menschen überlebt ein Hund heute nicht mehr, denn wenn er draussen auf der Strasse umherirrt oder beim Jagen erwischt wird, wird er erschossen oder eingeschläfert.
Dies zeigt auch das aktuelle Verhalten mit der Rückkehr von uns Menschen mit den Wölfen. Jahrelang waren diese weg und nun sind sie zurück und am Liebsten würde man sie wieder loswerden. Dabei sind Wölfe für das Gleichgewicht der Natur enorm wichtig. Klar ist es ärgerlich wenn sie Schafe jagen, aber was haben sie sonst für Möglichkeiten? Der Mensch hat sämtliche Nahrungsquellen eingeschränkt und schiesst kranke Wildtiere jeweils ab. Genau diese kranken Wildtieren wären die Grundlage für die Nahrung der Wölfe, somit müssen sie näher zum Menschen und somit Schafherden angreifen.